Col·lectiu Emma - Explaining Catalonia

Monday, 2 august 2010 | Neue Zürcher Zeitung

Deutsch

Resposta a Neue Zürcher Zeitung (III)

(Catalans residents a Suïssa, molt actius en la defensa de la imatge internacional de Catalunya i bons amics del Col·lectiu Emma, han enviat una resposta a l'article "Katalonien geht auf Distanz zu Spanien" del passat 26 de juliol, que s'ha publicat avui al diari NZZ; agraïm els esforços de la comunitat catalana a Suïssa, i també al diari NZZ per fer-se ressò d'aquesta resposta)

Sehr geehrte Damen und Herren


Erstens möchte ich Ihnen für Ihren neutralen und objektiven Artikel: Katalonien geht auf Distanz zu Spanien von Montag, den 26. Juli 2010, gratulieren.
 
Der Artikel beschreibt mit Genauigkeit den wachsenden Unmut nach der Beschneidung des Autonomiestatus in Katalonien und die starke Zunahme der Unabhängigkeitstendenzen. Jedoch möchte ich ein paar Bemerkungen machen, die zum besseren Verständnis dieses Konfliktes dienen könnten:
 
Die Unterdrückung Kataloniens beginnt nicht erst mit der Franco –Diktatur sondern schon nach dem Krieg von 1714, mit dem Einzug der spanischen Truppen von Felipe V in Katalonien und der Einführung der „Decreto de Nueva Planta“, die die Katalanische Institutionen abschafft und Ihre Sprache und Kultur verbiet. Die spanische absolutistische Monarchie, Primo de Rivera oder Franco sind nur verschiedene Beispiele einer systematischen Unterdrückung Kataloniens durch den spanischen Staat.
 
Die Förderung des katalanischen Statuts nach mehr Autonomie etwa in Steuer- und Justiz- Angelegenheiten, oder der Ruf nach Respekt für unsere eigene Sprache und Identität sind den Versuch einen Teil unserer verlorenen Souveränität zurückzugewinnen. Ein Versuch Kataloniens sich in den spanischen Staat nach hunderten von Jahren der Spannungen und Konflikten zu integrieren.
 
Die Stimmungen in Katalonien werden nach dem Entscheid des Tribunals immer lauter: Der Statut ist gescheitert, die Realität Kataloniens hat keinen Platz in der spanischen Verfassung, nach 30 Jahre Demokratie befinden wir uns in einer Sackgasse, die einzige Lösung ist die Unabhängigkeit unseres Landes, behaupten viele Katalanen. Die Zahlen von der Demo des 10. Juli sprechen eine deutliche Sprache: die Polizei zählte 1‘000‘100 Menschen, die Organisation Omnium Kultural, die die Demonstration aufgerufen hat, spricht von 1‘000‘500 Demonstranten. Es handelt sich auf jedem Fall, um die wichtigste und größte Demonstration, die je in Barcelona stattgefunden hat . Die meisten Demonstranten trugen Unabhängigkeitsfahnen (die Fahne Kataloniens mit den vier rot- gelben Streifen und einem Stern in blau oder rot), die meisten Slogans und Plakate plädierten für eine Ablösung von Spanien und für das unweigerliche Recht des katalanischem Volkes Ihre eigenen Zukunft zu entscheiden.
 
Ich selber war Augenzeuge diese riesige Demonstration und kann es bezeugen.

Dolors Ferrer Noguer
 
 
Article original: "Katalonien geht auf Distanz zu Spanien"
 

Resposta publicada a NZZ:
 


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