Col·lectiu Emma - Explaining Catalonia

Monday, 25 january 2010 | Tages Anzeiger

Deutsch

Resposta a Tages Anzeiger

El diari suís Tages Anzeiger ha publicat un desafortunat article sobre la nova llei que preveu vetllar per a què es pugui veure cinema doblat al català a Catalunya ("In Barcelona muss Hollywood katalanisch sprechen"). Barrejant informació i opinió, acaba comparant aquesta llei amb una altra que va promulgar el dictador Franco l'any 1941.

 
Des del Col·lectiu Emma ens volem fer ressò de vàries respostes adreçades a Tages Anzeiger (sense ser versions gens acurades, pots trobar una traducció automàtica de l'article en alemany i de les respostes a través de Google Translator - article i respostes).

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Sehr geehrte Damen und Herren

Ich habe Ihren oben erwähnten Artikel von Herrn Martin Dahms, Madrid, über die Förderung der Katalanischen Sprache seitens der autonomen Katalonischen Regierung sehr sorgfältig gelesen. Ich füge einige Bedenken bei. Herr Dahms bezieht sich auf den historischen Präzedenzfall, als General Franco in Spanien zwang, sämtliche Filmproduktionen auf Spanisch zu übersetzen. Wagt es Herr Dahms eine faschistische Diktatur mit der Regierung eines demokratischen Parlamentes gleichzusetzen? General Franco zeichnete sich aus durch das Verbot der Verwendung einer Sprache (Behörden, Schulen, Reden im öffentlichen Leben) in ihrem eigenen Sprachraum (Katalonien) während das Katalanische Parlament nur den Gebrauch der eigenen Sprache auf ihrem eigenen Sprachgebiet verteidigt ohne eine andere Sprache zu unterdrücken. Das neue Gesetz verlangt lediglich, dass nur 50% der Filme auf Katalanisch übersetzt werden! Herr Dahms hätte einen besseren Präzedenzfall gefunden im spanischen „Film-Gesetz“ von 2007, wo es heisst, dass Filme in sämtlichen Sprachen von Spanien übersetzt oder mit Untertitel versehen werden. Weiss Herr Dahms nicht, dass der Artikel 70 der Schweizerischen Bundesverfassung, Film-Gesetz (2002), Verordnung über die Förderung Film (2006) und das Sprache Gesetz (2007) regelt, wie in der Schweiz die reiche Sprach- und Kulturvielfalt geschützt werden müssen? Würde es Herr Dahms normal finden, wenn es in Zürich (oder muss ich wohl eine deutsche Stadt nehmen aus seinem Heimatland?) keine TV, Radio, Schulen und Kinos in Deutscher Sprache gäbe? Würde es Herr Dahms normal finden, wenn einem Zürcher Politiker verboten würde, im Bundeshaus in Bern Deutsch zu sprechen? So geschieht es derzeit mit dem Katalanischen im Spanischen Parlament. Würde er dann nicht auch besessen (um seine Terminologie zu gebrauchen) seine Muttersprache schützen? Und zum Schluss, Herr Dahms, die Katalaner und ihre Politiker mögen sich einige male oder vielleicht auch viele male geirrt haben im Prozess, ein Gleichgewicht zwischen lebendiger Sprache und die Verteidigung der kulturellen eigenen Identität zu schaffen. Aber es freut mich doch sehr zu wissen, dass es auch Leute gibt, die die grosse Leistung anerkennen (Europarat, Ministerkomitee, European Chapter für die Regional- und Minderheitensprachen; Bericht vom Experten-Ausschuss – 2008)!
 
Carles Torres

Versió catalana:

Estimats Srs.,
 
He llegit amb atenció l’article publicat el 23/01/10 al seu diari pel Sr. Dahms sobre la promoció de la Llengua Catalana per part del Govern Autonòmic Català (Generalitat). L’article m’ha deixat certes inquietuds que m’agradaria compartir. Quan el Sr. Dahms fa referència al PRECEDENT històric del General Franco en que s’obligava al doblatge en castellà de tota la producció cinematogràfica pretén amb això comparar un règim dictatorial feixista amb un govern i un parlament democràtic? El general Franco es va caracteritzar per la prohibició de l’ús d’una llengua (govern, escoles, vida pública) al seu àmbit lingüístic propi (Catalunya) mentre que la Generalitat catalana defensa l’ús d’una llengua en el seu propi terreny lingüístic sense perseguir-ne cap (la llei en qüestió només demana que el doblatge sigui del 50% de la producció). Sr. Dahms no trobaria més adient com a precedents “La llei del cinema” del 2007 de l’estat espanyol on es diu que les pel•lícules es doblaran o subtitularan a qualsevol llengua de l’estat espanyol? Desconeix potser el Sr. Dahms el cas de Suïssa on des de l’article 70 de la Constitució fins a la Sprache Gesetz (2007), Film Gesetz (2002) o el Verordnung über die Förderung Film (2006) es regula amb la finalitat de protegir la rica diversitat cultural d’un país com Suïssa? Trobaria el Sr. Drahms “normal” que a Zürich (o hauria de dir altra ciutat de dir la seva Alemanya natal?) no hi hagués televisions, ràdio, escoles o cinema en alemany? Creu el Sr. Drahms que si a algun polític de Zürich se li prohibís l’ús de la seva llengua materna al Parlament de Berna (com passa actualment amb el Català al Parlament espanyol) no s’”obsessionaria” (seguint la terminologia del seu article) en la seva defensa? Finalment Sr. Dahms els catalans i els seus polítics podem haver-nos equivocat algunes –o moltes- vegades en un procés que requereix aconseguir l’equilibri entre la convivència lingüística i la defensa de la identitat cultural en una situació en la que mig-descriu al seu article però m’agrada pensar que encara hi ha gent que en reconeix també els seus mèrits (Council of Europe; Committee of Ministers; European Chapter for Regional and Minority Languages; Report of Experts Committee – 2008).

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Sehr geehrte Herrn Direktor: ich habe zufälich eine Kopie von ihres “Tages Anzeiger” auf einem Stuhl in wiener Flughafen Schwechat gefunden, und ich war erst schokiert, dann nacher überreutsch, endlich ärger über den Artikel über Katalonien das ich gefunden habe auf seinen Seiten.

Nur ein paar Sachen: Katalanisch ist die Sprache von etwa 10 millionen Menschen, die in Spanien, Frankreich (Nord Katalonien) und sogar in Italien (Alghero, für uns l'Alguer) leben. Ein paar Wochen her Politikern von alle diese Örte haben eine Zusammentreffung um unsere Sprache zum konsolidieren durchgeführt.

Ich bin Urenkel eines Deutsches, Sohn von einem Vater aus Baskenland und eine Mutter aus Katalonien, und beide Spräche haben unter die militärisch Stiefeln übergelebt, gegen antidemokratische Regierung und Journalisten die kaum Idee haben, um was darüber schreiben.

Mit freundlichen Grüssen aus Mallorca, wo man auch katalanisch redet.

Natxo Knörr i Borràs

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Meine Damen und Herren

Ich habe heute, den 24. Januar, Ihren Artikel über Katalonien gelesen. Ich bin empört über einige Ihrer Aussagen.

Katalonien ist eine alte Nation mit eigener Sprache und Kultur. Nach einem Krieg, im Jahr 1714, verliert Katalonien seine Institutionen und wurde gezwungenermassen Teil des Spanischen Staates. Seitdem hat das Katalanische Volk mehrere brutale Repressionen gegen seine Sprache und Kultur erlebt. Früchte dieser Repressionen gegen unsere Sprache ist die aktuelle Situation: wir können im eigenen Land nicht in unserer eigenen Sprache leben. Es ist zum Beispiel sehr schwierig einen Film in der eigenen Sprache besuchen zu können oder sogar einen Kaffee in der eigenen Sprache zu bestellen.
 
Die Generalitat von Katalonien versucht nun diese Diskriminierung etwas zu mildern.

Katalonien versucht nun nach Jahrhunderten von Diktaturen und Repressionen jetzt mit demokratischen Mitteln seine Sprache zu schützen , das ist ein Recht jedes Volkes auf eigenem Boden auf seine Sprache leben zu können und dieses Recht ist heutzutage in Katalonien nicht garantiert.

Dolors Ferrer Noguer


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